Museumsplattform PROXIPEDIA schließt Finanzierungsrunde mit 1,3 Millionen Euro ab

Pressemitteilung vom: 05. Juli 2017

Das Bamberger Startup Artirigo, Entwickler und Betreiber der Museums­plattform PROXIPEDIA, hat sich in einer mehrstufigen Finanzierungsrunde ein Gesamtvolumen von 1,3 Millionen Euro gesichert. Die Mittel stammen von meh­re­ren Business Angels. Sie fließen insbesondere in die Produktent­wick­lung und die weitere Vermarktung der Plattform. Seit dem offiziellen Start zum Museumstag am 21. Mai haben sich bereits rund 300 Museen bei PROXIPEDIA registriert.

PROXIPEDIA ist die erste Plattform, über die sich Museen selbständig mit multimedialen Inhalten in einer App für Mobilgeräte präsentieren können. Über ein einfaches Formular können sie sich kostenlos in PROXIPEDIA eintragen und sind damit mit einem einheitlich strukturierten Basiseintrag in der App sichtbar.

Dieser kann zu geringen Kosten zu einem umfassenden Museumsguide ausgebaut werden. Dazu hat Artirigo ein auf die Anforderungen von Museen zugeschnittenes Content Management-System entwickelt, das im Software-as-a-Service-Verfahren zur Verfügung gestellt wird.

Standortbezogene Informationen auf iOS- und Android-Geräten

Den Nutzern der App werden die Inhalte standortbezogen und kostenfrei auf ihren mobilen iOS- oder Android-Geräten angezeigt. Im Außenbereich nutzt PROXIPEDIA dazu GPS, in Gebäuden die Beacon-Technologie.

Gegründet wurde Artirigo im September 2015 von Dirk Steinhoff und Cornelius Möhring. Steinhoff war schon 1987 Gründer und Geschäftsführer des renommierten Wallstein-Verlages. Danach hat er mehrere Unternehmen unter anderem in der Tourismus- und IT-Branche erfolgreich aufgebaut. Möhring sammelte während und nach seinem Studium der technischen Betriebswirtschaftslehre an der TU München bereits Erfahrungen in der Gründung und dem Aufbau innovativer Unternehmen.

Mehrere Business Angels von PROXIPEDIA überzeugt

„Wir freuen uns, dass wir mit der Philosophie und dem Geschäftsmodell von PROXIPEDIA gleich mehrere erfahrene Business Angels überzeugen konnten. Unser Ansatz basiert auf der Kombination kostenloser und kostengünstiger Angebote an Museen, über die sie sich in einer innovativen Form präsentieren können“, sagt Möhring. Die Museen profitieren, so Möhring weiter, im Marketing ihres Hauses von den Synergieeffekten, die sich durch die für alle Museen einheitliche Plattform ergeben.

Wachstumskurs klar definiert

Der Fahrplan für das weitere organische Wachstum ist, so Steinhoff, klar definiert: „Bis Ende des Jahres werden wir PROXIPEDIA als führende Plattform für Museen in Deutschland etablieren. Parallel bereiten wir die Internationalisierung vor – zunächst im deutsch­spra­chigen Raum, im nächsten Jahr dann in weiteren Ländern Europas.“ Das mittelfristige Ziel sei die Schaffung einer großen, globalen Plattform im Kulturbereich.

Optimal aufgestellt auch in HR und IT

Als wichtige Voraussetzung für die Erreichung der ehrgeizigen Ziele hebt Steinhoff das kompetente Team von Artirigo hervor: „Ich bin immer wieder begeistert, wie schnell wir auch anspruchsvolle Vorhaben mit Bordmitteln lösen können.“ Als aktuelles Beispiel nennt Steinhoff die Implementierung von Lösungen in den Bereichen Support- und Marketing­automatisierung.

Über Artirigo

Gegründet im September 2015 bietet die Artirigo AG, ein in Bamberg ansässiges Startup-Unternehmen, digitale Lösungen für Location-based-Services für die Bereiche Kunst und Kultur. Artirigo hat eine Technologie entwickelt, die jederzeit kurzfristig und flexibel einge­setzt werden kann, wenn es darum geht, multimedialen Content ortsbasiert über eine App auszugeben und in Echtzeit selbständig zu pflegen. Erstes Produkt ist die Museumsplattform PROXIPEDIA, die aus einem selbst entwickelten Content Management-System und einer App besteht, die für iOS sowie für Android verfügbar ist. Weitere Informationen stehen unter www.artirigo.de und www.proxipedia.io zur Verfügung.