Kultursplitter #29

Mit einem neuen Bild für etwas Abwechslung gibt es von uns auch diese Woche einen Kultursplitter. Lassen Sie sich von unserer Auswahl überraschen. Hier erfahren Sie, was die Kunst- und Kulturszene in nächster Zeit zu bieten hat. Viel Spaß beim Lesen!

Graffiti-Künstler kehrt an seine frühere Wirkungsstätte zurück

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018, findet die Eröffnung der Ausstellung ‘Mirko Reisser (DIAM) | monolog’ in der Kunsthalle Luzern statt.
Mirko Reisser ist ein international bekannter deutscher Graffiti-Künstler. Heute wirkt und lebt er in Hamburg und studierte in den 90ern an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern freie Kunst. Er arbeitete bereits vor Beginn seines Studiums unter seinem Pseudonym DIAM als selbstständiger Künstler.
Gut 20 Jahre später wird der renommierte Künstler zurück nach Luzern – seine frühere Wirkungsstätte – geholt. Mit Sounds von DJ Murphy (Save the Vinyl!) findet die Vernissage um 19 Uhr statt. Die Ausstellung besichtigen können Sie von Freitag, den 13. Juli bis Sonntag, den 12. August.

Sonderausstellung im Zuge von Depot-Umbaumaßnahmen

Ein besonderes Highlight für Liebhaber von historischen Automobilen bietet das Deutsche Technikmuseum Berlin noch bis zum 31. Juli 2018. Sie können in der Sonderausstellung ‘Umgeparkt – Autos aus dem Depot’ 29 sonst nicht ausgestellte historische Fahrzeuge bestaunen. Durch Umbauarbeiten der Depots ergab sich die einmalige Gelegenheit, einen kleinen Teil der mehr als 200 dort sicher verwahrten historischen Vehikel zu präsentieren. Darunter sind Schätze wie das experimentelle Elektrofahrzeug Ford “Berliner” von 1968 oder der seltene Protos C1 von 1927. In der Ausstellung können Sie aber nicht nur die Wagen bestaunen, sondern sich auch über den musealen Umgang mit historischen Fahrzeugen informieren.

Künstlerführung durch die Ausstellung ‚Überräume. Lienhard von Monkiewitsch‘

Der Künstler Lienhard von Monkiewitsch selbst führt am 23. Juni um 15 Uhr durch die von ihm geschaffene Ausstellung ‘Überräume. Lienhard von Monkiewitsch’, die zurzeit im Städtischen Museum Braunschweig präsentiert wird. Werke aus all seinen schöpferischen Phasen werden in seiner aktuellen Ausstellung gezeigt, was einen Eindruck seines vielfältigen Gesamtwerkes vermittelt. Von Monkiewitschs Werke zeichnet aus, dass sie auf unterschiedlichen gedanklichen Ebenen mit dem Raum spielen. So auch die Gesamtkomposition im Lichthof des Museums des Künstlers, der die Braunschweiger Kunstszene bereits seit viele Jahren prägt.
Die Teilnahmen an der Führung ist bereits im Eintrittspreis des Museums enthalten.
Besichtigen können Sie die Ausstellung noch bis zum 8. Juli, dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr, im Städtischen Museum.

Einblicke in die vergangenen Tage der Alamannen

Das Alamannenmuseum in Ellwangen bietet am Sonntag, den 24. Juni 2018, um 15 Uhr eine Biographische Führung durch die Museumsausstellung an. Die Reihe der Biographischen Führungen bietet den Museumsbesuchern die Möglichkeit bei einem Rundgang durch das Museum von einem Führer in alamannischer Gewandung mehr über die Lebensumstände der Alamannen und ihrer Zeit zu erfahren.
Zur Teilnahme an der Führung müssen Sie lediglich den üblichen Eintrittspreis des Museums entrichten. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website des Museums unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de.

Charakterköpfe im Rosengarten Museum Konstanz

Das Rosengartenmuseum Konstanz zeigt ab dem 28. Juni 2018 in der Sonderausstellung ‚Charakterköpfe‘ historische Berühmtheiten, kantige Adels- und Bürgerköpfe und Schönheiten aus vier Jahrhunderten. Auf Meisterwerken der Porträtkunst, in zarten Miniaturen und auf Bildnissen aus den Anfängen der Fotografie spiegelt sich auch die wechselhafte Geschichte der Bodenseeregion wieder. In der heutigen Zeit ist es nur noch schwer vorstellbar, dass es bis vor ca. 200 Jahren sehr aufwendig, teuer und zeitintensiv war das Bildnis eines Menschen herzustellen.

Bis zum Aufkommen professioneller Fotostudios um 1860 musste das Portrait eines geliebten Menschen gemalt, gezeichnet oder als Scherenschnitt von Hand gefertigt werden. Rund 150 solcher meisterlicher Gemälde, bezaubernder Miniaturen und frühester „Lichtbilder“ zeigt die Ausstellung, kombiniert mit spannenden Geschichten. Die opulente Bilderschau ist ein vergnügliches Schauspiel der zeitlosen Lust des Menschen an der Selbstdarstellung. Öffentliche Führungen finden jeden Dienstag um 16 Uhr statt.

Die Kommunikation von Morgen

Am Samstag, den 30. Juni 2018 findet im Museum für Kommunikation in Frankfurt im Rahmen der neuen Dauerausstellung ‘Mediengeschichte|n neu erzählt!’ von 14 bis 16 Uhr die Veranstaltung ‘SaTOURday: Zukunftslabore’ statt. Hier können spannende Ideen und Visionen entwickelt werden.
Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation wird von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille in der neu inszenierten Ausstellung thematisiert.
Die Frage die sich nun am 30. Juni im Zukunftslabor stellt ist, wie Kommunikation in 50 Jahren aussehen könnte.
Für alle unter 18 ist der Eintritt zur Veranstaltung frei. Anmelden können Sie sich unter 069 6060321 oder buchungen-mkf@mspt.de.

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