Kultursplitter #15

Nachdem wir unseren Meilenstein von über 1.000 selbst eingetragenen Museen bei PROXIPEDIA erreicht haben und bereits eine Vielzahl von Museen aus Österreich und der Schweiz ein Teil unserer Museumsplattform geworden sind, präsentieren wir euch den heutigen Kultursplitter äußerst motiviert!

Etrusker-Ausstellung im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen im Endspurt

Nur noch bis Sonntag, 18. Februar 2018 ist im Museum zu Allerheiligen Schaffhausen die große Etrusker-Ausstellung zu sehen. Bisher konnte das Museum schon über 12.000 Besucher begrüßen. Die Etrusker-Ausstellung zieht BesucherInnen größtenteils aus der ganzen Schweiz und Süddeutschland nach Schaffhausen. Inhaltlich zeigt die Ausstellung die Entwicklung der Etrusker zu einem der wichtigsten Völker der Antike. Auf rund 750 qm Ausstellungsfläche werden eine Vielzahl an Details aus der etruskischen Kultur und Lebenswelt gezeigt, wie z.B. Schmuck, Vasen und Skulpturen. Andere Stationen geben einen Einblick in die Festkultur, Handelsbeziehungen und Ahnenverehrungen der Etrusker. Also nichts wie hin!

Museum für Moderne Kunst in Berlin von Herzog & de Meuron

Für 2023 ist die Fertigstellung und Eröffnung des über 9000 qm großen Museum für Moderne Kunst in Berlin geplant. Das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron, welches für Gebäude wie die Hamburger Elbphilharmonie und die Münchner Allianz Arena verantwortlich ist, startet voraussichtlich 2019 mit dem Bau. Die Kosten von über 200 Millionen Euro trägt der Bund. Wichtiger Bestandteil für die inhaltliche Ausrichtung des Museum des 20. Jahrhunderts ist die Sammlung des Ehepaares Pietzsch, die sich auf die Zeit der Klassischen Moderne spezialisiert haben.

Museum für Kommunikation in Bern verzeichnet Besucheranstieg von ca. 50%

Das Museum für Kommunikation in Bern macht den Museumsbesuch nun zu einem ganz besonderen Erlebnis. Sie haben die langweilige Museumsaufsicht abgeschafft und stattdessen gut ausgebildete Gastgeberinnen und Gastgeber in die Ausstellung geschickt, die direkt auf die Bedürfnisse der Besuchenden eingehen können. Damit wird der Ausstellungsbesuch zu einer direkten Begegnung mit den sogenannten Kommunikatorinnen und Kommunikatoren. Hierbei können diese einfach Fragen beantworten, Hintergrundgeschichten zu Objekten erzählen oder einen Dialog mit den Besuchern führen.

Aufziehen des berühmten Gurker Fastentuchs

Am 14.Februar 2018 wird im Gurker Dom zum Beginn der Aschermittwochsliturgie das berühmte Fastentuch aus dem Jahre 1458 aufgezogen. Dieses, auch als Hungertuch bezeichnete, textile Kunstwerk zählt zu den bedeutendsten europäischen Zeugnissen mittelalterlicher Malkunst. Das gotische Tuch umfasst in etwa 89 Quadratmeter und stammt von Meister Konrad aus Friesach. Es ist das größte und älteste Fastentuch Kärntens. Die liturgische Feier beginnt um 18 Uhr. Nach der Feier gibt es für Interessierte eine detaillierte Beschreibung des Tuches sowie einzelner Bildfelder durch den bekannten Fastentuch-Experten Prof. Heinz Ellersdorfer.

Manchester Art Gallery hängt wegen Sexismus-Debatte Bild ab

Kontrovers – als PR-Aktion und Zensur wird die Aktion bezeichnet, die in der Manchester Art Gallery nun für Aufsehen sorgte. Das Werk „Hylas und die Nymphen“, 1896, von John Williams Waterhouse wurde letzte Woche von der Wand des Ausstellungsraums genommen und ins Depot gelagert. Das Kunstwerk, welches eine Szene aus der antiken Mythologie mit nackten Nymphen zeigt, die Hylas in das Wasser locken, gilt in der momentanen Debatte um Geschlechterrollen als negatives Beispiel. Deshalb nahm das Museum das Bild zunächst ab. Besucher des Hauses hatten jedoch die Gelegenheit per Post-it ihre Meinung über die Veränderung kund zu tun. Es gab überaus kritische Kommentare zu dieser Aktion, sodass das Gemälde nun wieder an seinem Platz hängt.

Sommerpalais Greiz eröffnet Ausstellungssaison mit Til Mette

Am Samstag, 17. Februar um 11.00 Uhr findet im Sommerpalais Greiz die erste Ausstellungseröffnung in diesem Jahr statt. Im Gartensaal des Sommerpalais werden Arbeiten des Cartoonisten und Satirikers Til Mette zum Thema „Cartoons für die moralische Elite mit Bildung, Geld & gutem Geschmack“ ausgestellt. Der Künstler, geboren unter dem Namen Gotthard-Tillmann Mette, wird anwesend sein. Seine Zeichnungen wurden bisher in der Süddeutschen Zeitung, in der Frankfurter Rundschau, der Bremer taz und international veröffentlicht. Seit 1995 zeichnet Til Mette exklusiv für den stern.

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